Ihr Imagemacht sichtbar was in Ihnen steckt. |
Wir
müssen uns beim Besorgen von schicker, passender Kleidung das Leben
nicht unnötig schwer machen.
Falls Sie noch auf dem Konsumtrip sind, also Kleiderkaufen als Freizeitbeschäftigung betreiben, dann sollten Sie entweder höchstens Anfang Zwanzig sein oder sich schnellstens überlegen, was Sie damit kompensieren. Wenn Sie Frustration, Resignation oder Langeweile mit Klamottenkaufen bekämpfen wollen, sind Sie auf der falschen Spur!
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Lieblingsläden: Sarah (Wuppertal)
Renate (Freising)
Maria ( Rosenheim) |
Für alle, die nicht kompensieren ist Kleiderkaufen eine Notwendigkeit, die Sie zu einem erfreulichen Erlebnis gestalten können. Ein schönes Stück zu finden ist eine tolle Sache, ein schönes Stück zu suchen eine andere.
Gehen Sie deshalb methodisch vor.
Ich setze voraus, dass Sie nur dann einkaufen wollen, wenn Sie
etwas brauchen.
Was heißt denn brauchen? Der Schank ist doch voll! Aber wir brauchen
wirklich ab und zu neue Kleidung, nicht nur Schuhe, wenn die alten
erledigt sind. Beispielsweise wirken der geliebte rote Kaschmirpulli
oder die Flanellhose für den Herbst schon ein wenig abgetragen. Von
Zeit zu Zeit entwachsen Sie einem Stück altersmäßig oder
figurbedingt oder Sie haben sich an etwas einfach leid gesehen.
Sie wollen diese Stücke ersetzen.
Überlegen Sie sich vorher, ob Sie noch mal einen roten Kaschmirpullover möchten oder ob Ihnen eine andere Farbe lieber ist. Wenn sich in Ihrem Schrank noch zwei weitere rote Pullover befinden, sollten Sie sich auf jeden Fall für eine andere Farbe entscheiden. (Stöbern Sie bei gründlichem Räumen außerdem Pullover in allen anderen Farben auf, dann bleiben Sie zu Hause und lesen Sie ein Buch!)
Denken Sie darüber nach, ob die zu ersetzende Flanellhose nicht doch ein bisschen zu warm war und Sie sich besser für leichtere Wolle entscheiden.
Überprüfen Sie jedes zu ersetzende Stück und schreiben Sie auf, was Sie stattdessen erstehen wollen. Überlegen Sie vorher, in welche Geschäfte Sie gehen möchten. Lassen Sie sich nicht treiben - von einem interessanten Schaufenster zum nächsten. Gestatten Sie sich den Bummel erst nachdem Sie den Einkauf erledigt haben.
Setzen Sie sich ein Zeitlimit. Für eine Hose beispielsweise, erlaube ich mir nicht mehr als max. 45 Minuten inklusive der Zeit, die die Schneiderin braucht, um eventuelle Änderungen abzustecken. Meine Hosen kaufe ich immer in zwei nahe beieinander gelegenen Läden. Hat’s der eine nicht, hat’s meistens der andere. Sonstigen Geschäften gebe ich keine Chance, weil mir meine Zeit zum Herumsuchen zu schade ist und diese beiden sich für Hosen als ergiebig herausgestellt haben. muss etwas geändert werden, bezahle ich alles und lasse es mir per Post schicken. Wieder ein Weg gespart.
Suchen oder kaufen Sie nur ein oder zwei Sachen an einem Tag. Zwei Stunden sind eine angenehme Zeitspanne, die Sie auch dann nicht erschöpft, wenn Sie sich ständig an- und ausgezogen haben. Selbst wenn Sie nichts Passendes finden, ist nicht der ganze Tag verloren.
Ich lebte in München und die VerkäuferInnen in den Geschäften sind als unwirsch und wenig kundenfreundlich berüchtigt. Meine früheren Klientinnen konnten sich permanent darüber aufregen. Aber wir können das Personal nicht entlassen und neues einstellen, also was tun, um wirklich Hilfe zu bekommen?
Beziehen Sie die Verkäuferin mit ein! Schauen Sie sich um, wenn Sie ein Geschäft betreten und gucken Sie sich eine Verkäuferin aus, die Ihnen sympathisch erscheint.
Lächeln Sie, während Sie mit ihr sprechen. Probieren Sie es aus. Einem Lächeln kann sich die unfreundlichste und schlechtest gelaunte Person nicht entziehen.
Was Sie suchen steht auf Ihrem Einkaufszettel (inkl. Schnitt,
Material und Farbe). Wenn Sie Ihre Farben kennen, dann kaufen Sie
mit Ihren Farbmustern ein. Geben Sie das Musteretui der Verkäuferin
in die Hand. Sagen Sie dann beispielsweise: "Ich suche einen
Pullover in einem der dunkleren Rottöne, bevorzugt mit Rollkragen,
meine Größe ist 42." Oder: "Zeigen Sie mir doch bitte nicht zu warme
Hosen, ohne Bundfalten, in einem der Grautöne." Mit einer solchen
klaren Anweisung kann die Verkäuferin handeln. Sie weiß was Sie
wollen und muss nicht mit Ihnen zusammen herumrätseln, was sie Ihnen
vielleicht verkaufen könnte.

Alternative: Online einkaufen >
Der Einkauf geht dann zügig vonstatten, denn die Verkäuferin kennt den Laden und die Ware, während Sie sich dort als Pfadfinderin betätigen müssten, mühsam und anstrengend.
Wenn die Verkäuferin auf Ihre Beschreibung hin sagt: "Das haben wir leider nicht", dann sieht sie nur noch Ihren Mantelzipfel aus der Tür flattern - zum nächsten Geschäft oder nach Hause (oder ins Kino ... Zu Hause erzählen Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin den Film, das nächste Mal wird er oder sie Sie gerne beim Einkaufen begleiten!).