Ihr Imagemacht sichtbar was in Ihnen steckt. |
Frauen im Beruf haben schwer und hart gearbeitet, um dort zu sein, wo sie heute sind.
Schauen Sie sich um: Wir haben eine Menge solider Erfolge zu
verbuchen und uns einen vollständig neuen Platz am Stellenmarkt
erobert.
In nahezu allen Bereichen werden Frauen ernst genommen, einschließlich
der ehemaligen männlichen Domänen, wie beispielsweise der
internationalen Finanz, der Justiz oder des Rechnungswesens.
Innerhalb des gesamten Spektrums der Geschäftswelt erzielen wir nun den Lohn, der uns zusteht. Und dennoch dürfen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Was uns gestern Erfolg brachte, sieht erfahrungsgemäß morgen anders aus.
Wir leben in einer schnelllebigen Zeit!
Alles was wir tun, jede Bewegung, jeder Gedanke muss so up-to-date wie möglich sein. Anders gesagt, es ist an der Zeit, die Instrumente, die uns bis zu diesem Punkt brachten, neu zu untersuchen.
Und zu diesen Instrumenten gehört auch die Kleidung.
Wenn ich Kleidung sage, meine ich das gesamte Outfit. Dazu zählen Frisur, Brille, Accessoires, sowie das gesamte Make-up. Eben alles, was wir sehen, wenn wir uns im Spiegel anschauen.
Was kann Kleidung für uns tun?
Sie ist ein Werkzeug wie ein Flip-Chart oder ein Overheadprojektor bei einer Produkt-Vorführung:
Sie hilft dabei, uns zu präsentieren.
Unser wirkliches Selbst zu zeigen, mit all der Tatkraft, Einzigartigkeit und Energie, die wir zu unserer Arbeit mitbringen.
Und das Beste von allem: die Kleidung erlaubt uns, unsere kompetente und dennoch feminine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen!
Wir können mit der Kleidung dafür sorgen, als seriöse, berufstätige Frau ernst genommen zu werden und gleichzeitig bemerkenswert schick und weiblich auszusehen.
Das einstige unverfängliche graue Kostüm mit der hellblauen Bluse und den kleinen Ohrringen ist out. Ebenso das Nadelstreifenkostüm mit der Schleifenbluse und den Gouvernanten-Pumps.
Farbe ist da!
Es gibt eine Menge Accessoires. Dynamik in Material und Styling ist absolut erforderlich.
Wenige von uns wurden mit der ererbten Fähigkeit geboren, immer die richtige Garderobe zu wählen bzw. die passenden Accessoires auf die entsprechenden Kleidungsstücke abzustimmen. Dies ist ein Talent, das Sie mit Übung erreichen. Es ist nicht schwer und außerordentlich gewinnbringend!
Dies sind die neuen Regeln:
"Was willst du werden, wenn du groß bist?"
Jede von uns hat früher oder später diese Frage beantwortet.
Aber eigentlich sollte die Frage lauten: "Wer oder
welche willst du werden, wenn du groß bist?"
Beide Fragen müssen wir beantworten während wir heranwachsen, aber die
Antworten werden unterschiedlich ausfallen, z.B. "Ich möchte
Juristin werden" und "Ich möchte sein wie die Seniorchefin in
unserer Anwaltskanzlei."
Es gibt eine Menge Juristinnen, alle drücken ihre eigene Individualität innerhalb des Rahmens aus, den sie für diesen Berufsstand als angemessen erachten.
Ihr Image, Ihre Selbstdarstellung, spiegelt Ihre komplette Gesamtpersönlichkeit. Gekonnt damit umzugehen bedeutet ‘ein Produkt verpacken’. Genauso wie bei Produkten, ist jede von uns anders verpackt.
Es ist heutzutage für die berufstätige Frau von entscheidender
Wichtigkeit, dass sie ihre Persönlichkeit zeigt.
Weshalb?
Jede von uns ist individuell. Wir sehen alle anders aus, bewegen uns unterschiedlich, haben verschiedene Veranlagungen, Wesenszüge usw.
Auch Berufe besitzen einmalige Charakteristika. In traditionellen Geschäftsbereichen wie dem der Banken, dem Rechtswesen, der Buchhaltung ist die Atmosphäre konservativ. Die Kleidung ist dezent und gediegen. Aber diejenigen, die sich auf diesem Gebiet für eine Karriere entscheiden, stellen fest, dass sogar hier - innerhalb dieses formellen Rahmens - der Ausdruck ihrer Individualität sehr gut möglich ist.
Die Darmstädter Personalberaterin Dagmar Brodersen veranstaltet, wenn sie morgens zwischen Geschäftsleuten im Flugzeug sitzt, ihr ganz privates heiteres Berufe-Raten: "Ich erkenne sehr schnell, welche von denen wirklich gute Führungskräfte sind, welche im Mittelfeld liegen und welche die kleinen Lichter sind. Es ist den Leuten am Outfit anzusehen."
Eine kleine Übung:
Was könnte es sein, dass Sie den Wunsch haben, wie sie zu sein?
Die Art wie sie sich kleidet, wie sie handelt, ihr ganzes Auftreten, ihre Körpersprache? Vergessen Sie dabei nicht herauszufinden, was diese Person so einmalig im Vergleich zu anderen macht.
Denken Sie daran: Ihr äußeres Erscheinungsbild zu entwerfen ist regelrechte Verpackungskunst; es gilt Einzigartigkeit in der von Ihnen gewählten Arbeitsumgebung auszudrücken.
Wenn Sie die Übung gemacht haben, fahren Sie folgendermaßen fort:
Schreiben Sie jetzt auf Ihr Blatt
Parkinson sagt: " Sie werden nicht GeneraldirektorIn aufgrund Ihrer Qualifikationen, sondern weil Sie so aussehen!"
Das richtige Image hilft Ihnen nicht nur, schneller befördert zu werden, sondern kann auch Ihre Verdienstmöglichkeiten beeinflussen.
1987 wurden in einer Untersuchung von Clairol zwei Anfertigungen von Lebensläufen talentierter Frauen an mögliche zukünftige Arbeitgeber geschickt. Wenn Fotos mitgeschickt wurden, die die Kandidatinnen richtig gekleidet und gut gepflegt zeigten, wurden diesen Frauen bis zu 20% höhere Gehälter angeboten als Frauen mit identischen Lebensläufen und einem gleichgültigen Foto.
Das gilt heute wie damals!
Wie viel sind 20% von Ihrem Gehalt?
Bei einer weiteren amerikanischen Studie (vom Rochester Institut of Technology) wurde herausgefunden, dass Männer ihr Erscheinungsbild stärker für Beförderungen einsetzen als Frauen dies tun. 35% der Männer sagten, dass sie ihr Image pflegten, um in ihrer Karriere Fortschritte zu erzielen, im Vergleich zu 15% der Frauen!
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die richtigen Signale senden können,
um die Anerkennung und das Gehalt zu bekommen, das Sie verdienen,
ist es an der Zeit, dass Sie es lernen.
Dazu müssen Sie das richtige Image für Ihren Beruf entwickeln.
Übersicht Karriere und Beruf
Es gibt also, mein Freund, keine Beschäftigung eigens für die Frau, nur weil sie Frau ist, und auch keine eigens für den Mann, nur weil er Mann ist, die Begabungen finden sich vielmehr gleichmäßig bei beiden Geschlechtern verteilt.
Platon, aus "Politeia"
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Hannelore Vonier