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Wie präsentieren sich Frauen? Wie verschaffen sie sich Respekt und Anerkennung? Tun sie das überhaupt? Inwiefern tragen Frauen zu schlechter Behandlung und benachteiligten Situationen selber bei? |
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"Die in unserer Gesellschaft verbreitete Einstellung
'Ich bin nur liebenswert, wenn ich gut bin (keine Forderungen stelle,
alles richtig mache etc.) - wenn ich nicht gut bin, werde ich verlassen',
liegt meines Erachtens als schizoide Grundstörung allen neurotischen
Charakterstrukturen zugrunde"
(Büntig, in Handbuch der Psychotherapie).
Büntig:"In der Tat haben schizoid strukturierte Menschen keinen 'guten Stand', sie haben kein gesundes inneres und äußeres Gleichgewicht."
Büntig: "Die Grundangst dieser Menschen ist, bei zu starker Erregung auseinanderzufallen, weshalb sie sich zusammenhalten."
"Brustmitte
(Herz), Gesichtsmitte und Scheitel ist mehrfach unterbrochen dadurch,
dass die einzelnen Körperteile gegeneinander verdreht oder 'verrückt'
sind.
Ein
deutlich schizoider Charakterzug ist das Verdrehen oder Schieflegen
des
Kopfes zur Abwehr von Kontakt. Die
einzelnen Körperteile wirken so voneinander
losgelöst, sozusagen fragmentiert..."



Bei den Katalog-Fotos ist deutlich zu sehen, dass von der Brustmitte
keine gerade Linie zum Scheitel hochgezogen werden kann.
Zum Vergleich sind drei "normale" Köpfe dabei. Es wird Ihnen nicht schwer fallen sie zu identifizieren.
Obwohl die Köpfe auf Werbe-Fotos teilweise gerade gehalten werden, ist das Kinn der Frauen meistens sichtbar "aus der Linie".
Das
gesunde innere und äußere Gleichgewicht ist in der Werbung,
so weit sie Frauen abbildet, selten zu finden. Lassen Sie sich nicht
täuschen.Da stehen im Sportteil die Skimädchen vielleicht mit breit hingestellten Beinen, und wir denken: die haben doch einen mehr als sicheren Stand.
Entweder ist der Rücken schief, weil das Gewicht auf einem Bein lastet, oder der Kopf ist mit süßem Lächeln auf die Seite gekippt, oder sie lehnen sich an einen Mann oder sonst wo an, oder haben eine Hand im Gesicht ...
Überhaupt ist es auffällig, wie "anlehnungsbedürftig" Frauen auf Fotos sind. Da müssen Wände, Möbel, Autos, Männer oder auch andere Frauen herhalten, damit frau ihren Standpunkt behält.
Stellt sich so die neue Frauengeneration dar: Mit wackligem Stand und zusammengepressten Knien mit chronisch verspannten Beinmuskeln?
Sind Stöckelschuhe und "Leibschürzchen" die Kleidung der selbstbestimmten, jungen Frau der 90er Jahre?
Dieser Anblick ergibt für das Auge unbeteiligter Zuschauer die bedauernswerte Erscheinung einer Frau, die sich um ein ausschreitendes Vorwärtskommen sehr bemühen muss. Hoffentlich ist sie nicht zum Rennen gezwungen oder dazu, eine hohe Stufe hinaufzusteigen!
Genügt es nicht, dass die Schulen/Lehrer/Eltern den Ruin der Wirbelsäule
billigend in Kauf nehmen mit ihren ergonomisch missgeformten Möbeln?
Kinder ab der dritten Schulstunde bieten einen bemitleidenswerten Anblick.
Täglich wird ihnen stundenlang ein krankmachender Sitzzwang zugemutet.
"Zapple nicht! Sitz ruhig! Seid endlich still!" So wird ihnen im Laufe der Jahre das Gefühl für den eigenen Körper, die Wahrnehmung des eigenen Spannungs- und Stresszustandes abgewöhnt. Der regulierende Bewegungsdrang wird ignoriert. Zwar gäbe es sinnvolle Bewegungsübungen, neben den Tischen leicht auszuführen - aber das ist nicht in Mode.
Ich treffe oft auf Jugendliche, die ihren natürlichen, gesunden Körperausdruck bereits verloren haben. Sie können auch die eigene Wirkung im Umgang mit Menschen nicht mehr beurteilen und sie haben kein Selbstbild.
Hier kommt bei den Frauen nun der allgegenwärtige Druck der Mode und des Aussehens hinzu. Aus der lebenslangen Fremdbestimmung kommen nur wenige heraus, ohne sich darüber bewusst zu sein!
Diese Anpassung führt über das zerstörte Körpergefühl zu einer erheblichen Identitätsstörung; sie lähmt Urteilsfähigkeit und Willensstärke.
Noch schlimmer wird es jetzt, wenn wir uns weiteren Aspekten des
Körperausdrucks in unseren Katalogen zuwenden:
Zum wackligen Stand kommt die sichtbare
ANGST.
Übersicht Körpersprache