Ihr Imagemacht sichtbar was in Ihnen steckt. |
Reden wir einmal über Kultur. Denn Kleidung ist zweifellos Bestandteil derselben und spiegelt diese wieder.
In jedem Kulturbereich gab und gibt es einen Kleidercode. Da wir in unseren westlichen Ländern ein Patriachat haben, sind auch die Kleidungsvorschriften für bestimmte Anlässe über die Männerkleidung definiert, Frauen tragen "Entsprechendes".
wird zu folgenden Anlässen getragen:
Herren tragen hier einen Smoking, einen schwarzen Anzug, einen Cut oder einen Frack.
Entsprechend für die Damen gehört dazu das große Abendkleid mit Abendmantel, das Ball- und das Cocktailkleid, der Abendanzug, sowie neuerdings das Festliche Kostüm und zur Beerdigung das schwarze oder dunkle Kostüm.
wird
in Berufen getragen, in denen Geschäftskleidung üblich ist und zu
gesellschaftlichen Anlässen, beispielsweise bei Familienfeiern.
Es ist elegante und auch teurere Kleidung, im Vergleich zu Ihrer einfachen Freizeitkleidung.
Geschäftskleidung - international als "Business Suit" bezeichnet, ist immer formell. Jedoch muss Formelles nicht zwangsläufig Geschäftskleidung sein.
Formelle Kleidung für Frauen heißt:

Es ist einfache Kleidung, die nicht unbedingt zur Reinigung muss, sondern pflegeleichter und auch nicht so teuer ist.
In Freizeitkleidung sehen Sie aber dennoch attraktiv und angezogen aus.
tragen
Sie z.B. beim Sport, am Strand, wenn Sie allein sind, beim Spielen
mit kleinen Kindern ect.
Hierzu gehören auch Shorts, Leggins und Jogginganzüge.
Mit sportlicher Kleidung sind Sie nicht ausreichend angezogen, um auf die Straße und unter Leute zu gehen, beispielsweise in den nächsten Supermarkt.
Sportliche Kleidung leitet sich direkt von der augenblicklichen Aktivität ab, ebenso wie z.B. ein Ballkleid. Und Sie tragen diese Kleidung auch nur während dieser Aktivität.Immer wieder höre ich Einwände wie "ja aber, heute gehen doch die Leute in die Oper, wie sie wollen" und "ich möchte meine Freiheit, und außerdem kommt es auf die inneren Werte an".
Zählt die Persönlichkeit wirklich mehr als das Aussehen? Ich denke, Ihr Aussehen, sollte Ihre Persönlichkeit ausdrücken, und zwar klar und deutlich.
Ich habe es auf diesen Seiten schon mehrmals angesprochen:
Ihre Kleidung erzählt. Sie spricht eine Sprache und signalisiert
anderen genau, welche Sie sind und was Sie beabsichtigen.
Erinnern Sie sich noch an die ersten Menschen, die mit Fellen bekleidet in Höhlen wohnten? Nein, sicher nicht.
Aber daraus, was uns von ihnen überliefert ist können wir folgenden Schluss ziehen:
Damals kam es auf Äußeres überhaupt nicht an! Es war gleichgültig, welchen Haarschnitt ein Mann hatte, wenn er nur geschickt bei der Jagd war. Es spielte auch keine Rolle, ob eine Frau saubere Fingernägel hatte, wenn sie mit ihren Händen nur ordentlich zupacken konnte.
Unsere sehr frühen Vorfahren sorgten sich darum, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen. Daneben hatten sie aber viel Zeit und Muße, sich gegenseitig kennen zu lernen. Miteinander am Feuer zu sitzen, stundenlang zu gehen, um ein Wild zu erlegen. Die Winter waren lang und es gab keine Ablenkung von außen; sie mussten sich miteinander beschäftigen.
Die Zeit hat sich geändert, die Grundbedürfnisse sind heute befriedigt, ohne dass wir darüber nachdenken müssen.
Aber wir haben einen enormen Reiz-Input. Wir müssen sehr gut filtern und alle Arten von Kommunikation beherrschen, um gut über die Runden zu kommen. Es ist keine Zeit übrig, bei einem neuen Geschäftskontakt, bei der Auswahl eines wichtigen Lieferanten, bei der Wahl einer Abteilungs- oder Teamleiterin, die persönlichen Werte der jeweiligen Person auszuloten.
Wie lange dauert es, bis ich eine Frau oder einen Mann wirklich kennen gelernt habe? Manchmal überraschen mich meine NachbarInnen mit dem was sie tun, manchmal sogar meine Kinder. Und die kenne ich schon lange!
Ich glaube, unter diesem Aspekt betrachtet, hat der Satz
die Persönlichkeit ist wichtiger als das Aussehen
keinerlei Berechtigung.
Sondern:
Das Aussehen zeigt und ist die Persönlichkeit.
Diese Tatsache hat einen unschätzbaren Vorteil: Ich kann innerhalb von Sekunden meinem Gegenüber "sagen", wer ich bin!
Es ist völlig unnötig, meine Eigenschaften verbal zu formulieren.
Wohlgemerkt: ich rede nicht von Fähigkeiten, wie Maschineschreiben
oder Italienisch sprechen. Was ich gelernt habe und kann, muss ich,
wenn es nötig ist, verbal formulieren.
Es geht mir darum, das Wesen, den Charakter, das Temperament einer Person darzustellen. Und das ist mit dem Outfit jederzeit in Null-Komma-Nichts möglich!
Soweit - so gut.
Manchmal ist es mir aber überhaupt nicht wichtig, mich als Person
auszudrücken. Es ist mir einfach egal, was andere in mir sehen. Und
um damit sinnvoll umzugehen, stellen wir doch einfach eine Skala
auf: Von Null bis Hundert Prozent.